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» Kreidehistorie 19. Oktober, 2014

Spongites saxonicus - vom Schwamm zum Spurenfossil

Vom Schwamm zum Spurenfossil Ein bekanntes Problem in der Erforschung der sächsischen Kreide waren die heute unter Thalassinoides saxonicus (Geinitz) und Ophiomorpha nodosa Lundgren bekannten Strukturen. Die in marinen Sedimenten vorkommenden Röhrenkomplexe wurden von H.B. Geinitz in seiner Monographie "Charakteristik der Schichten und Petrefacten" 1839-1843) als Spongites saxonicus beschrieben. Von Anfang an bestand Unklarheit über die Deutung der mitunter sehr variablen Strukturen. Geinitz ordnete Diese den Schwämmen zu, während H. R. Göppert bei seinen Untersuchungen (1842) die Vermutung äußerte, dass es sich um Algen (Fucoidea) handeln könnte. Die Analogien zu rezenten Wurmröhren griff wiederrum F. Dettmer in seinen Arbeiten zum "Fucoidenproblem" auf und interpretierte die Funde letztlich als eine den Foraminiferen zugehörige Form. weiterlesen
» Dies & Das 25. August, 2014

Fossilfälschung - der falsche Hoplopteryx aus dem böhmischen Kreidebecken

Ein echter <i>Hoplopteryx lewesiensis</i> im Nationalmuseum in Prag - Foto: Ivo Antušek via biolib.cz - Public Domain Vollständige Exemplare und Reste von Exemplaren der Gattung Hoplopteryx (Beryciformes) wurden bereits in den "klassischen" Monographien des 19. Jahrhunderts von Louis Agassiz und August Emanuel Reuss beschrieben und abgebildet. Anhand einer Abbildung aus eben diesen Monograhpien wurde eine Fälschung eines solchen Knochenfisches hergestellt. Sie gelangte in den 1930er Jahren in die Sammlung des tschechisch geologischen Dienstes. weiterlesen

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