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Neuigkeiten zum Neubau der Eisenbahnstrecke Dresden-Prag 3. Februar, 2016

Neuigkeiten zum Neubau der Eisenbahnstrecke Dresden-Prag

Neuigkeiten zum Neubau der Eisenbahnstrecke Dresden-Prag

Die Planungen zur Schnellfahrstrecke zwischen Dresden und Prag sind weiter vorangeschritten. Es wurden in der Streckenführung im Gegensatz zur Variantenuntersuchung von 2012 deutliche Veränderungen vorgenommen. Mithilfe der Ergebnisse einer Studie des LfULG Sachsen sollen die geologischen Strukturen und Risikoschwerpunkte bei weiteren Planungen berücksichtigt werden. Die derzeitige Route führt den Erzgebirgsbasistunnel nahe bzw. durch eine erst seit kurzem bekannte Störung bei Börnersdorf. Wann jedoch mit einem Baustart zu rechnen ist, bleibt ungewiss.



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e-Book der Woche

» Fundorte 13. Juli, 2015

Machbarkeitsuntersuchungen zur Linienführung der Eisenbahnstrecke Dresden–Prag

Eisenbahnstrecke Dresden-Prag: Längsschnitt und Route einer Streckenvariante mit der Geologischen Übersichtskarte GÜK400 (LfULG Sachsen)

Seit mehreren Jahren arbeiten die Verkehrsministerien des Freistaates Sachsen und der Tschechischen Republik daran, eine optimale Streckenführung einer Eisenbahnstrecke zwischen Dresden und Prag zu finden. Die Kapazitätsgrenze der bestehenden Strecke im Elbtal (Dresden-Děčín-Prag) soll mittelfristig erreicht sein, wobei diese nicht weiter ausbaufähig ist - ein Neubau außerhalb der bestehenden Strecke also unumgänglich sein soll.

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» Kreidehistorie 21. Oktober, 2014

Spongites saxonicus - vom Schwamm zum Spurenfossil

Vom Schwamm zum Spurenfossil

Ein bekanntes Problem in der Erforschung der sächsischen Kreide waren die heute unter Thalassinoides saxonicus (Geinitz) und Ophiomorpha nodosa Lundgren bekannten Strukturen. Die in marinen Sedimenten vorkommenden Röhrenkomplexe wurden von H.B. Geinitz in seiner Monographie "Charakteristik der Schichten und Petrefacten" 1839-1843) als Spongites saxonicus beschrieben. Von Anfang an bestand Unklarheit über die Deutung der mitunter sehr variablen Strukturen. Geinitz ordnete Diese den Schwämmen zu, während H. R. Göppert bei seinen Untersuchungen (1842) die Vermutung äußerte, dass es sich um Algen (Fucoidea) handeln könnte. Die Analogien zu rezenten Wurmröhren griff wiederrum F. Dettmer in seinen Arbeiten zum "Fucoidenproblem" auf und interpretierte die Funde letztlich als eine den Foraminiferen zugehörige Form.

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» Dies & Das 25. August, 2014

Fossilfälschung - der falsche Hoplopteryx aus dem böhmischen Kreidebecken

Ein echter <i>Hoplopteryx lewesiensis</i> im Nationalmuseum in Prag - Foto: Ivo Antušek via biolib.cz - Public Domain

Vollständige Exemplare und Reste von Exemplaren der Gattung Hoplopteryx (Beryciformes) wurden bereits in den "klassischen" Monographien des 19. Jahrhunderts von Louis Agassiz und August Emanuel Reuss beschrieben und abgebildet. Anhand einer Abbildung aus eben diesen Monograhpien wurde eine Fälschung eines solchen Knochenfisches hergestellt. Sie gelangte in den 1930er Jahren in die Sammlung des tschechisch geologischen Dienstes.

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zufälliger Beitrag

» Geologie 23. September, 2015

Geologie

Der sächsische Anteil der Kreide im Elbtal und die Erosionsrelikte bei Freiberg und Dippoldiswalde

Die Kreide in der Elbtalzone liegt zwischen der ehemaligen Mitteleuropäischen und Westsudetischen Insel. Die ältesten Kreidesedimente stammen aus dem oberen Alb/unteren Cenoman des Niederschönaer Flusssystems. Die jüngsten Schichten sind marinen Ursprungs, abgelagert im unteren Coniac (im Zittauer Gebirge noch Santon). Eine Zusammenfassung zur Elbtalkreide ist unter http://hdl.handle.net/2042/295 zu finden.

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