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» Kreidehistorie 25. September, 2014

Spongites saxonicus - vom Schwamm zum Spurenfossil

Ein bekanntes Problem in der Erforschung der sächsischen Kreide waren die heute unter Thalassinoides saxonicus (Geinitz) und Ophiomorpha nodosa Lundgren bekannten Strukturen. Die in marinen Sedimenten vorkommenden Röhrenkomplexe wurden von H.B. Geinitz in seiner Monographie "Charakteristik der Schichten und Petrefacten" 1839-1843) als Spongites saxonicus beschrieben. Von Anfang an bestand Unklarheit über die Deutung der mitunter sehr variablen Strukturen. Geinitz ordnete Diese den Schwämmen zu, während H. R. Göppert bei seinen Untersuchungen (1842) die Vermutung äußerte, dass es sich um Algen (Fucoidea) handeln könnte. Die Analogien zu rezenten Wurmröhren griff wiederrum F. Dettmer in seinen Arbeiten zum "Fucoidenproblem" auf und interpretierte die Funde letztlich als eine den Foraminiferen zugehörige Form. weiterlesen
» Dies & Das 25. August, 2014

Fossilfälschung - der falsche Hoplopteryx aus dem böhmischen Kreidebecken

Ein echter <i>Hoplopteryx lewesiensis</i> im Nationalmuseum in Prag - Foto: Ivo Antušek via biolib.cz - Public Domain Vollständige Exemplare und Reste von Exemplaren der Gattung Hoplopteryx (Beryciformes) wurden bereits in den "klassischen" Monographien des 19. Jahrhunderts von Louis Agassiz und August Emanuel Reuss beschrieben und abgebildet. Anhand einer Abbildung aus eben diesen Monograhpien wurde eine Fälschung eines solchen Knochenfisches hergestellt. Sie gelangte in den 1930er Jahren in die Sammlung des tschechisch geologischen Dienstes. weiterlesen
» Fundorte 24. Februar, 2014

Dresden-Cotta: Ausbau der Weißeritz, Emerich-Ambros-Ufer

Resthalde Ende Februar 2014 Seit einigen Jahren wird das Ufer und das Flussbett der Weißeritz am Emerich-Ambros-Ufer in Dresden-Cotta ausgebaut. Dabei wurde entlang des Uferbereiches einiges an Material bewegt. Der Aushub wird an der Tonbergstr Ecke gelagert (Stand 02/2014). weiterlesen

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» Fundorte 16. November, 2012

Dresden-Lockwitz: ehemaliger Steinbruch

Die Grube im September 2006: Profil mit kristallinem Basement und obercenoman-unterturone transgressive Abfolgen Der ehemalige Steinbruch im Stadtteil Dresden-Lockwitz wird seit vielen Jahren als Deponie verwendet. Von der Entsorgungsfirma AMAND wurde die Grube mehrmals erweitert. Das Gelände der Abfallgrube erstreckt sich mittlerweile bis an die Trasse der A17 und deren Anschlussstelle Heidenau. weiterlesen