klassische Fundorte der Kreide

6. Mär '10, 00:14 Uhr
von Markus
Dohna: Kahlbusch Die Umgebung von Dohna bietet, wie "[...] kaum ein zweites Vorkommen cenomaner Ablagerungen eine solche Mannigfaltigkeit petrographischer Ausbildung [...] " (Häntzschel, 1933). Während viele Aufschlüsse nur von relativ kurzer Beständigkeit waren, erhebt sich der "Rhyolithhärtling" bis heute über der Stadt Dohna. Bis 2005 sehr stark verwachsen und verwildert, ist das Gelände heute wieder leicht für Jedermann zugänglich und als Naturdenkmal ausgewiesen. [...] mehr
14. Nov '09, 09:00 Uhr
von Markus
Oberau: ehemaliger Eisenbahntunnel

Als einer der ersten Eisenbahntunnel Deutschlands befand sich der 1839 fertiggestellte Oberauer Tunnel im nordwestlichen Teil der Elbtalkreide. Heute erinnert an das 1933 abgetragene Bauwerk eine Gedenksäule, sowie eine alte überwachsene Halde oberhalb der Bahntrasse. Bereits H.B. Geinitz beschrieb in seinen frühen Werken die Geologischen Verhältnisse der Gegend um Oberau.

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24. Feb '10, 19:22 Uhr
von M. Göpfert
Dölzschen: Ratssteinbruch Der Ratssteinbruch befindet sich im Plauenschen Grund - einem Tal der Weißeritz. Im Stadtteil Plauen beginnend, öffnet der schmale Plauensche Grund sich teilweise nach Freital hin auf. Er durchschneidet einen Teil der Rotliegendsenke "Döhlener Becken" (Perm) und den rötlichen Monzonit (in älterer Literatur als Syenit, oder Syenodiorit klassifiziert) mit aufgelagerten Kreidesedimenten. Einen Steinwurf vom Aufschluss entfernt, liegen die historische Kreidefundstelle "Am Forsthaus" und auf der anderen Seite, oberhalb des Tales, eine unter Schutz gestellte Klippe - der Hohe Stein. [...] mehr
23. Feb '10, 20:02 Uhr
von Markus
Plauen: Hoher Stein Der Felsbuckel, Hoher Stein mit dem Aussichtsturm "Frohbergs Burg", ist ein Überbleibsel aus der Strandregion des ehemaligen Kreidemeeres. Die ehemalige Brandungsklippe ist im obersten Cenoman einzuordnen (Dölzschener Schichten/Plenus Zone), welches sich durch das Vorkommen bestimmter Foraminiferen und Ostracoden (Mikrofossilien) begründen lässt (Rompf, 1960). [...] mehr
23. Feb '10, 19:55 Uhr
von M. Göpfert
Leubnitz: Gamighübel Zwischen Kauscha und Leubnitz, inmitten eines Feldes, erhebt sich der sogenannte Gamighübel. Der Gamig, einst heidnische Opferstätte, besteht aus einem Granit des Lausitzer Typus. Obwohl die Kuppe nur wenig aus ihrer Umgebung aufragt, so stellt sie dennoch eine beträchtliche Erhebung des cenomanen Meeresbodens dar, da sie selbst noch die Schichten des turonen Labiatus-Pläners durchragt. [...] mehr
23. Feb '10, 19:47 Uhr
von Markus
Coschütz: Heidenschanze Der ehemalige Steinbruch in Dresden-Coschütz erhielt seinen Namen durch eine bronzezeitliche Walanlage. Die Heidenschanze liegt oberhalb der Weißeritz im Plauenschen Grund und ist heute beliebtes Wanderziel. Nur wenige Meter unterhalb der Heidenschanze befindet sich die Brücke über den Plauenschen Grund und den beiden Tunnel Dresden-Dölzschen & -Coschütz. [...] mehr
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