Geschichte der Kreideforschung in Sachsen und Böhmen

24-Mar-11 17:14
von Markus
Antonín Frič (1832 - 1913) Der Naturforscher, Geologe und Paläontologe, geboren am 30. Juli 1832 in Prag, prägte mit seinen Werken zu den Formationen der böhmischen Oberkreide die Forschung im 19. und 20. Jahrhundert. [...] weiterlesen
05-Mär-11 22:04
von Markus
Filip Počta (auch Phillip Pocta) war ein tschechischer Geologe und Paläontologe. Er studierte an der Karls-Universität in Prag bei Jan Krejčí, später in Bonn und Paris. Er verfasste umfangreiche Arbeiten über die Schwämme der Oberkreide [1-5]. Später befasste er sich mit kretazischen Riffbildnern - den Korallen und Rudisten. Er war Assistent von Ottomar Novák und nach dessen Tod bearbeitete er das böhmische Silur. Er starb im Alter von 65 Jahren in seiner Geburtsstadt Prag. [...] weiterlesen
21-Feb-11 23:26
von Markus
Die frühe Kreideforschung: Teil 1: C.F. Schulze Jeder, der sich auch nur ein wenig mit der sächsischen Kreide und deren Fossilien beschäftigt, wird eher Früher als Später auf den Namen Hanns-Bruno Geinitz stoßen. H.B. Geinitz (1814-1900) kann als Begründer der Kreideforschung in Sachsen gelten. In der ersten monographischen Bearbeitung der sächsischen Oberkreide-Petrefakten hat er dazu den Grundstein bereits in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts gelegt und Selbiges bis zu seinem Tod geprägt. Allerdings veröffentlichten einige Naturforscher bereits 80 Jahre vor Geinitz (kleinere) Arbeiten über Fossilien der sächsischen Kreide. [...] weiterlesen
29-Nov-10 16:20
von Markus
F. A. Roemer (auch F.A. Römer) war ein deutscher Geologe und Paläontologe aus Hildesheim (Niedersachsen). 1841 veröffentlichte er eine wegweisende Monographie über die norddeutschen Kreideversteinerungen. Er starb im 1869 im Alter von 60 Jahren in Clausthal. [...] weiterlesen
29-Nov-10 15:54
von Markus
C. F. Roemer (auch C. F. Römer) war ein deutscher Geologe und Paläontologe im 19. Jahrhundert. Als jüngster von sieben Geschwistern - darunter F.A. Roemer - wuchs er ab dem 6. Lebensjahr ohne Vater auf. Er studierte ab 1836 in Göttingen Jura, brach dieses Studium aber aufgrund politischer Entscheidungen notgedrungen ab und ging 1840 nach Berlin. Er erlangte die Doktorwürde 1842 mit seiner paläontologischen Arbeit "De astarum genere". [...] weiterlesen
27-Nov-10 14:51
von Markus
Urban Schlönbach, geboren 1841 in Liebenhall bei Salzgitter bearbeitete unter anderem die Brachiopoden der (nord-)deutschen und böhmischen Kreide. Anton Fritsch beendete die gemeinsame Publikation über die Cephalopoden der böhmischen Kreide nachdem U. Schlönbach 1870 unerwartet bei Kartierungsarbeiten in der Region Banat (Rumänien) starb. [...] weiterlesen
10-Apr-08 23:31
von Markus
August Emanuel von Reuss (1811-1873) August Emanuel Rudolf Reuss (A.E. Reuss) wurde am 8. Juli 1811 im böhmischen Bílina (Bilin) geboren. Er promovierte mit nur 22 Jahren zum Doktor der Medizin an der Universität in Prag. Doch bereits vor seinem Medizinstudium interessierte sich Reuss für die Geologie/Mineralogie und führte während seiner Arzttätigkeit Geologisch-Paläontologische Untersuchungen durch. [...] weiterlesen
18-Feb-08 17:51
von Markus
Hans Prescher war langjähriger Direktor (1972 bis 1988) des Staatlichen Museum für Mineralogie und Geologie zu Dresden (heute Teil der SNSD). Walter, H. (2001) betonte dessen Bedeutung für die Rotliegend-, Kreide- und Tertiärforschung in Sachsen. Unter seiner Leitung wurde die Kustodie Paläobotanik geschaffen und die Forschungsgebiete Mineralogie, Petrografie und Paläontologie in ihrer Entwicklung vorangetrieben. "Ein großer Verdienst von Hans Prescher waren seine Bemühungen um die litho- und biostratigraphische Gliederung der sächsischen Kreide" (Walter, 2001). [...] weiterlesen
02-Dez-07 23:29
von Markus
Hanns Bruno Geinitz (1814 - 1900) Prof. Dr. Hanns Bruno Geinitz verstarb am 28. Januar 1900 im Alter von 85 Jahren. Er war ein bedeutender Geologe und Paläontologe - vor allem für Sachsen. Er war Direktor des königlichen Mineralogischen Museum Dresden und veröffentlichte über 400 geologische Publikationen.
Darunter für die sächsische Kreide sehr wichtige Standardwerke: z.B. Das Elbthalgebirge in Sachsen (1871-75). [...] weiterlesen
18-Nov-07 13:39
von Markus
Wilhelm Petrascheck, geboren am 25. April 1876 in Pancsova (heute Ungarn) war Sohn Österreichischer Eltern. Er lebte in seiner Jugend in Leitmeritz, dem heutigen Litomerice (Tschechien). Er studierte an der Technischen Hochschule in Dresden und in Halle und Leipzig. Promoviert hat Petrascheck 1899 bei Hermann Credner mit "Studien über die Faciesbildung der sächsischen Kreideformation". Ab 1901 lebte und arbeite Petrascheck in Österreich. [...] weiterlesen

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Kreidehistorie