Počta, 1885. Ueber Spongiennadeln des Brüsauer Hornsteines

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Pocta: Spicules in turonen marinen Hornsteinen
Filip (Philipp) Pocta, 1885. Ueber Spongiennadeln des Brüsauer Hornsteines. Sitzungsberichte der königlich-böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften in Prag (mathematisch-naturwissenschaftliche Classe) (königl. böhmische Gesellschaft der Wissenschaften) Prag: 243-254. Abb.: Pocta: Spicules in turonen marinen Hornsteinen

Bei der Untersuchung der Gesteine der böhmischen Kreideformation auf isolirte Spongiennadeln wurde ich von meinem verehrten Lehrer Dr. A. Fric darauf aufmerksam gemacht, dass auch der Hornstein der Umgegend von Brüsau in Mähren zahlreiche Spongiennadeln einschliesse. Ich hebe dem zu Folge dieses Gestein näher untersucht, wozu mir nicht nur die in den Sammlungen des böhm. Museums vorliegenden, sondern auch von mir von einem Ausfluge, den ich in die Brüsauer Gegend unternommen habe, mitgebrachten Stücke des Hornsteins das Material lieferten. In folgenden Zeilen erlaube ich mir die Resultate dieser Untersuchung, so weit sie der allerdings ungünstige Erlıaltungszustand der Spongiennadeln zuliess, mitzutheilen.

[...]

Der von mir untersuchte Hornstein tritt in der höheren Partie eines ausgedehnten Steinbruches südlich von Brüsau iın westlichen Thalgehänge unweit des Dorfes Brünnlitz auf und erreicht hier eine bedeutende Mächtigkeit von etwa. 40 cm.

Derselbe ist bläulich- oder rauchgrau, lässt sich in scharfkantige Splitter zerschlagen und wird auf jenen Stellen, wo er den Pläner berührt, porös. In dünnen Bruchstücken oder in Dünnschliffen unter dem Mikroskop beobachtet zeigt sich dieser Hornstein, insbesondere einzelne Partien desselben als mit organischen Resten erflült. Man findet zunächst Spongiennadeln, die in grosser Anzahl verschiedenartig gefärbt verkommen, dann Foraminiferen und zwar am häufigsten die Vertreter der Gattung Globigerina und Cristellaria jedoch meist so ungünstig erhalten, dass eine nähere Bestimmung nicht möglich ist und endlich seltene Bruchstücke von Entomostraken. [...]

Quelle: http://kramerius.lib.cas.cz/kramerius/PShowPageDoc.do?id=1104278

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M. Fengler
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Antwort #1 am: Montag, den 05.07.2010 um 09:44:45 Uhr
Leider mäßige Qualität des Digitalisat.

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