Nachricht von dem ohnweit Dresden befindlichen Zschonengrunde, von den darinnen vorhandenen Seltenheiten der Natur

(In der PDF wurde der naturkundliche Teil weggelassen; nur der zweite Teil, mit den Versteinerungen wurde berücksichtigt. Für die vollständige Arbeit bitte die Quelle nutzen.
p. 70:
In eben dieser Gegend, und zwar hinter dem
Dorfe Cotta, befindet sich ein beträchtlicher Stein-
bruch, in welchem die sogenannten Pläner gebro-
chen werden, welche man hier zum Aufbauen der
Häuser und Mauren anwendet. [...]p. 71:
Tab. 2. Fig. 8 Die erstere ist mit bogen-
förmigen Erhöhungen und Vertiefunden bezeich-
p. 72:
net, sehr platt, und bisweilen 4 bis 5 Zoll lang,
an dem obersten Theile aber 2 1/2 bis 3 Zoll breit;
da sich hingegen der unterste Theil derselben in
eine stumpfe Spitze endiget. SIe kommt daher
der sogenannten gefurchten Auster sehr nahe,
außer daß die chale dieser Versteinerung unge-
mein dünne ist.
Tab. 2. Fig. 9. Die andere Art ist gleich-
falls länglicht, und der Queere nach gestreift; al-
lein sie ist viel kürzer, schmäler und erhabener,
als die vorhergehende, und vermöge dieser Be-
schaffenheit verdient sie eine Steller unter den so-
genannten Mytulyten indem sie insgemein
2 1/2/ Zoll lang, und 1 ?? Zoll breit ist.
[...]
Quelle: Universitätsbibliothek Bielefeld: Neues Hamburgisches Magazin

