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Gastropoden der sächsisch-böhmischen Kreideformation

tags: gastropoda
Galerie: Schnecken
Galerie: Schnecken
Eine hohe Vielfalt an Schnecken findet sich im Ratssteinbruch (Dresden-Dölzschen, Plauenscher Grund). Der als submarine Schwelle (Flachwasser) interpretierte Fundort bot offensichtlich im oberen Cenoman gute Bedingungen für Vertreter der "Bauchfüsser". Die letzten umfangreichen Bearbeitungen fanden 1905 (Deninger) und 1910 (Weinzettl) statt. Die Nerineacea der sächsisch-böhmischen Oberkreide wurden 1998 (Kollmann) bearbeitet.

Cenoman

Turon

Coniac

Kommentare (1)

  1. Markus:
    28. August 2012, 17:56 Uhr

    Kommentarübernahme:
    Hannes:
    Ich frage mich, wie es mit den Gattungsnamen der Kreide-Schnecken bestellt ist. Kann man denn wirklich die Namen rezenter oder Tertiärer Gattungen (Turritella, Solarium, Littorina) auf Material aus der frühen Oberkreide anwenden? Außerdem frage ich mich, ob es sich bei diesem Kleinkram vom Forsthaus bzw. jetzt dem neuen Material aus dem Rassteinbruch (z.B. oben abgebildete "Solarium") nicht um juvenile Formen handelt, die erwachsen ganz anders aussehen.

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