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Klippe in Meißen-Zscheila

tags: untercenoman, meißen, brandungsklippe, zscheila
Meißen-Zscheila: ehemaliger Steinbruch im Joachimstal (April 2008) mit Konglomeraten, Foto: Göpfert
Meißen-Zscheila: ehemaliger Steinbruch im Joachimstal (April 2008) mit Konglomeraten, Foto: Göpfert
Mitten im Stadtgebiet von Meißen gelegen, ist die untercenomane Brandungstasche in Zscheila, eines der nördlichsten (zugänglichen) Vorkommen innerhalb der verbliebenen sächsischen Elbtalkreide.

Das Typusprofil der Meißen-Formation (unteres Cenoman, Mantelliceras saxbii/Mantelliceras dixoni-Zone) befindet sich im oberen Bereich eines auflässigen Steinbruches in Joachimstal, Meißen-Zscheila.

Die Ablagerungen bestehen aus rotbraunen bis roten Konglomeraten und Sandsteinen, die reichlich Korallen, Bivalven, Brachiopoden, Echiniden, Schwämme und Bryozoen enthalten. Als Seltenheit treten auch Ammoniten auf, wie Schloenbachia varians. Die Fundmöglichkeiten sind ziemlich eingeschränkt, da der Bruch stark verwachsen und zudem schwer zugänglich ist. Grabungen sind aufgrund des Status' als Naturdenkmal nicht gestattet.

Beschreibung

Aufschluss steht unter Naturschutz

Literatur
Funde

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