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Die Kreide in der Elbtalzone

tags: geologie, elbtalkreide, region
künstlerische Darstellung der Paläogeographie während der oberen Kreide (Cenoman-Turon) - nach Ziegler, 1990
künstlerische Darstellung der Paläogeographie während der oberen Kreide (Cenoman-Turon) - nach Ziegler, 1990
Ein großer Teil der sächsischen (marinen) Kreideformationen, wird durch die in der Elbtalzone befindlichen Kreide repräsentiert. Sie ist das Überbleibsel einer Verbindung zwischen dem ehemals gemäßigtem, borealen und dem tethyalen Bereich des Kreidemeeres. Zwischen westsudetischer und mitteleuropäischer Insel gelegen, verband Sie ab dem oberen Cenoman beide Faunenreiche.

Elbtalgruppe

umfasst die sächsische Kreide, im weiteren Sinne; teilw. Zittauer Kreide & sudetische Kreide LithoLex unteres Cenoman bis unteres Coniac  

Einheit/Formation

Alter/Stratigraphie

Bemerkung

"Plänerfazies" (Dresden & Umgebung)
sandige Ausbildung (Elbsandsteingebirge, Tharandter Wald, Dippoldiswalder Heide)
böhmische Kreide
   
Strehlen-Formation Schrammstein-Formation Teplice-/Brezno-Formation oberes Turon - unteres Coniac  
Räcknitz-Formation Postelwitz-Formation Jizera-Formation mittleres - oberes Turon  
Brießnitz-Formation Schmilka-Formation Bila-Hora-Formation unterstes Turon - basales Mittelturon (auch Briesnitz, Prießnitz, Briessnitz)
Dölzschen-Formation Oberhäslich-Formation Peruc-Korycany-Formation oberstes Cenoman  
Oberhäslich-Formation oberes Cenoman  
Mobschatz-Formation siehe Litholex oberes Cenoman von Tröger (2003) beschrieben
Niederschöna-Formation mittleres - oberes Cenoman  
Meißen-Formation - - unteres Cenoman  

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