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Wilhelm Petrascheck (* 1876 in Pancsova, Ungarn; † 1967 in Österreich)

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Wilhelm Petrascheck, geboren am 25. April 1876 in Pancsova (heute Ungarn) war Sohn Österreichischer Eltern. Er lebte in seiner Jugend in Leitmeritz, dem heutigen Litomerice (Tschechien). Er studierte an der Technischen Hochschule in Dresden und in Halle und Leipzig. Promoviert hat Petrascheck 1899 bei Hermann Credner mit "Studien über die Faciesbildung der sächsischen Kreideformation". Ab 1901 lebte und arbeite Petrascheck in Österreich.

Vor allem in seinen ersten Jahren als Geologe/Paläontologe wandte er sich der Kreideforschung von Sachsen/Böhmen-Schlesien zu. Parallel zu seiner Arbeit auf dem Gebiet der Kreide und später Schwerpunktmässig, veröffentlichte er Arbeiten der allgemeinen und speziellen Kohlengeologie.

Prof. Dr.-phil. Dr.-Ing. Petrascheck starb am 16. Januar 1967 im Alter von fast 91 Jahren. Begraben liegt er im Österreichischen Trofaiach. Mehr Informationen zur Person und zur Arbeit enthält der Nachruf der Geologischen Gesellschaft in Wien von 1967. [pdf]

Literatur von W. Petrascheck (Auswahl):

1897. Über das Alter des Überquaders im sächsischen Elbtalgebirge. Abhandlung der Naturforschenden Gesellschaft Isis, Dresden, 1897, pg. 24—40.
1899. Studien über Faciesbildungen in der sächsischen Kreideformation. Inaugural Dissertation. Abhandlung der Naturforschenden Gesellschaft Isis, Dresden, 1899, pg. 31—84.
1901. Über eine Diskordanz zwischen Kreide und Tertiär bei Dresden. Abhandlung der Naturforschenden Gesellschaft Isis, Dresden, 1901, pg. 108—110.
1901. Die Ammoniten der sächsischen Kreideformation. Beiträge zur Geologie und Paläontolologie Österreich-Ungarns, Band. XIV, pg. 131—168 und Tafel 17—12.
1901. Bericht über einige Exkursionen in die ostböhm. Kreide. Verh. der k. k. geol. Reichsanst., pg. 274—277.
1901. Die Kreideablagerungen bei Opocno und Neustadt im östlichen Böhmen. Verh. der k. k. geol. Reichsanst., pg. 402—408.
1903. Über Inoceramen der Kreide Böhmens und Sachsens. Jahrb. d. Geol. Reichsanst., Bd. 53, pg. 153—168 u. Taf. VIII.
1903. Zur Geologie des Heuscheuergebirges. Verhandl. geol. R. A., pg. 259—266.
1904 Über die jüngsten Schichten der Kreide Sachsens. Abhandl. naturf. Ges. Isis, Dresden, pg. 1—10.
1904. Über das Vorhandensein von Malnitzer Schichten in der Gegend von Chotebor in Ostböhmen. Verh. Geol. R. A., pg. 59—62.
1904. Bemerkungen zur Arbeit K. Flegels über das Alter des oberen Quaders des Heuscheuergebirges. Verh. Geol. R. A., pg. 280—282.
1904. Ergänzungen zu J. J. Jahns Aufsatz über ein Bonebed in der Kreide Ostböhmens. Verh. Geol. R. A., pg. 356/7.
1904. Zur neuesten Literatur über das böhmisch-schlesische Grenzgebiet. Jahrbuch der geologischen Reichsanstalt, Bd. 54, pg. 511—540.
1904. Das Bruchgebiet des böhmischen Anteils der Mittelsudeten östl. des Neissegrabens. Ztsch. d. D. geol. Ges. Berlin, Monatsber., pg. 210—222 u. Tafel X.
1905. Die Zone des Actinocamax plenus in der Kreide des östl. Böhmens. Jahrbuch der geologischen Reichsanstalt, pg. 399—432 u. Tafl. X.
1910. Ergebnisse von Bohrungen in der nordböhmischen Kreide. Der Kohleninteressent, Teplitz pg. 13—14.
1910. Über den Untergrund der Kreide u. über präcretacische Schichtenverschiebungen in Nordböhmen. Jahrbuch der geologischen Reichsanstalt, Bd. 60, pg. 179—214, Tf. IX/XI.
1912. Die tertiären Schichten im Liegenden der Kreide des Teschener Hügellandes. Verh. geol. R. A., pg. 75—95.
1912. Zum Auftreten gespannten Wassers in der Kreideformation Nordböhmens. Verh. geol. R. A., pg. 297—299.
1913. Geologische Spezialkarte Blatt Josefstadt-Nachod. Mit Erläuterungen. Verlag der geologischen Reichsanstalt.
1936. Eigenartige Geröllkohle im Kreidesandstein von Kreibitz, Nordböhmen. Zeitschrift der deutschen Geologischen Gesellschaft, Band. 88, S. 539—543.

Quelle: Mitteilungen der geologischen Gesellschaft in Wien. 1967. 60. Band. S.129-140. [pdf]

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