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Beck, 1914. Geologischer Führer durch das Dresdner Elbtalgebiet zwischen Meißen und Tetschen [2. Auflage]

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R. Becks Geologischer Führer (2. Auflage)
R. Becks Geologischer Führer (2. Auflage)
Richard Beck, 1914. Geologischer Führer durch das Dresdner Elbtalgebiet zwischen Meißen und Tetschen [2. Auflage]. Sammlung geologischer Führer (Gebrüder Borntraeger) Stuttgart 1: 1–303.

Abstract

Wir verlassen nun die Kalkbrüche und gehen in der alten Richtung auf Weinböhla weiter. Wir folgen erst noch der Spitzgrundstraße, gehen sodann ein Stück auf der Moritzburger Straße, am Oberen Gasthof vorbei und biegen in die Nizzastraße ein. Vom Kaiserplatz aus führt uns die Nordstraße auf das Syenitplateau , wo wir hinter den letzten Häusern sogleich auf oligozäne Knollensteinablagerungen treffen, die die letzten Überreste oligozäner Sande darstellen. Die eigentümlich grubige Oberfläche der bizarrgeformten Quarzite ist wie mit einem gelben Firnis überzogen.

Wir gehen in der alter Richtung weiter. Nach Westen zu hat man einen ungemein reizvollen Blick  auf die Elbaue und die Albrechtsburg und den Dom von Meißen. Bei Punkt 5, 6, 7, 8 gehen wir links auf dem Radewege durch herrlichen Wald westwärts, schreiten unter der Eisenbahn hinweg, wenden uns rechts und benutzen vom Forsthause aus die StraBe nach Steinbach, um endlich abermals die Bahnlinie zu überschreiten. Blicken wir die Bahnlinie südwärts, so gewahrt man Labiatuspläner auf sich zufallen, der nördlich von Granitit überlagert wird,

Figur 4. Buschmühle, Niederau-Golhis
Fig.4. Profil an der Busch-Mühle
(nach Th. Siegert)
gt = Granit t1p = Labiatuspläner

so auch am Wegeinschnitt. Bald geht rechts ein Weg ab, dem wir jedoch nicht folgen, sondern einem weiterhin links abzweigenden, der uns nach der Buschmühle bringt. Kurz vor dem kleinen Tälchen aber, das uns in die Mühle geleiten würde, schwenken wir links ab. In dem Hohlweg sehen wir zunächst den Granit anstehen, weiterhin Plänermergel. Man erkennt ganz deutlich, wie der Plänermergel mit etwa 30° gegen Osten einfällt, so daß er an den Seiten der Schlucht in 20 bis 25 m Entfernung unter dem Granitit verschwindet

Auszug S. 118f.

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