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Zázvorka, 1941. Acanthoceras ornatissimum (Stoliczka) z české křídy [Acanthoceras ornatissimum (Stolizcka) aus der böhmischen Kreideformation]

tags: ammoniten, zázvorka, roudnice
V. Zázvorka über einen Acanthoceraten aus Roudnice
V. Zázvorka über einen Acanthoceraten aus Roudnice
Vlatislav Zázvorka, 1941. Acanthoceras ornatissimum (Stoliczka) z české křídy [Acanthoceras ornatissimum (Stoliczka) aus der böhmischen Kreideformation]. Vestnik Královské Ceské Spolecnsti Nauk - Trída Matemat.-Prídodoved. Rocník (Commissions-Verlag Fr. Rivnac) Praha 1940 (XVIII): 1-12.

Acanthoceras ornatissimum (Stol.) aus der böhmischen
Kreideformation.
(Zusammenfassung des tschechischen Textes.)

Im Jahre 1933 habe ich in Jeřábek's Ziegelei bei Raudnitz an der Elbe in den feinsandigen Kalksteinen der Stufe IVb den Ammoniten Acanthoceras ornatissimum (Stol.) gemeinsam mit einer anderen Fauna, für welche das häufige Vorkommen der Art Inoceramus lamarcki Park, bezeichnend war, gefunden. Es ist dies der zweite Fund dieser Art in der böhmischen Kreide. Der erste Fund stammt aus Zitow; dieser wurde durch A. Fritsch und U. Schlönbach im Jahre 1872 (Taf. 7, Fig. 4, 5) abgebildet. (Weitere 2 Exemplare, welche im J. 1872 von Fritsch und Schlönbach angeführt werden, gehören nicht zur Art Ac. ornatissimum (Stol.)).

Fritsch und Schlönbach (1872) haben den Fund aus Zitow der Art Ammonites Deverianus d'Orb. (1840) beigeordnet. Von der Art Acanthoceras deverianum (d'Orb.) unterscheidet sich dieser Fund auf den ersten Blick dadurch, daß er 11 Knotenreihen statt 9 Reihen hat. Ein Vergleich mit dem Typus der Art Acanthoceras deverianum (d'Orb.) aus Uchaux (Vaucluse) ist unmöglich, da das Exemplar aus der Sammlung A. d'Orbigny's verloren gegangen ist (siehe auch E. Basse, S. 180). Das zweite Exemplar aus Uchaux aus der Sammlung d'Orbigny's, welches in der Galerie de Paläontologie du Museum National d'Histoire Naturelle in Paris (No. 6781) aufbewahrt wird, ist mangelhaft erhalten und es scheint, daß es der Art Acanthoceras deverianum (d'Orb.), welche durch d'Orbigny auf der Tafel 110, Bild l, 2, abgebildet wurde, überhaupt nicht angehört.

Das weitere Exemplar (Nr. 6781A), welches in der Galerie de Paläontologie du Museum National d'Histoire Naturelle in Paris aufbewahrt wird und als Ac. deverianum d'Orb. aus Poncé (Sarthe), Turonien, ebenfalls aus der Sammlung d'Orbigny's, bezeichnet ist, hat 11 Knotenreihen gleich wie das Exemplar aus Poncé, welches in den Sammlungen der geologisch-paläontologischen Abteilung des Nationalmuseums in Prag aufbewahrt wird. Diese beiden Exemplare entsprechen der Diagnose der Art Ac. ornatissimum (Stol.), und nicht der Art Ac. deverianum (d'Orb.).

Der Art Ac. ornatissimum (Stol.) müssen auch weitere Exemplare beigeordnet werden, und zwar dasjenige aus Bourre (Sarthe) in den Sammlungen der Ecole nationale des Mines (Paris), und in den Sammlungen der Sorbonne (Coll. Munier-Chalmas), sowie das Exemplar aus Poncé dortselbst (Coll. Hubert); no. 36 de la coupe de Sommelonge [...]

Auszug S. 9

Quelle: http://hdl.handle.net/2027/mdp.39015077786815 (nur mit US-Proxy)

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