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Details zur neuen B6-Ortsumgehung Cossebaude

tags: cossebaude, fundorte, kemnitz
Ortsumgehung B6 Dresden-Cossebaude auf der geologischen Karte (Quellenachweis siehe unten)
Ortsumgehung B6 Dresden-Cossebaude auf der geologischen Karte (Quellenachweis siehe unten)
Der im Bundesverkehrswegeplan BVWP2030 mit vordringlichem Bedarf eingestufte Neubau der Bundesstraße B6 wird nicht vor 2023 gebaut. Die DEGES informierte diese Woche in einer Bürgeversammlung interessierte Bürger.

Der Neubau soll zwischen der A4-Anschlussstelle Dresden-Altstadt und Dresden-Cossebaude weitläufig parallel zur vorhandenen Eisenbahnstrecke verlaufen und durchquert die Ortsteile Dresden-Kemnitz und Dresden-Mobschatz. Direkt an der künftigem Route können nahe der Zufahrtsstraße zur A4 bankige Pläner des mittleren Turons (C. woollgari-Biozone) im Anstehenden beobachtet werden.

weiterführende Links:

Datengrundlagen:

  • GK50: Darstellung auf der Grundlage von Daten und mit Erlaubnis des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, LfULG
  • Schummerung: Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN), 2016
  • © Rendering: DLR/EOC — Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V./© OpenStreetMap-Mitwirkende

Kommentare (1)

  1. Peter Bartels:
    3. Juni 2018, 14:49 Uhr

    Die Sächsische Staatsregierung hate es geschafft mit einer bewusten falschen Aussage und mit schöngerechneteten Angaben die B6-neu ind den Bundesverkehrswegeplan mit Priorität aufnehmen zu lassen.
    Bewusst falsch wurde die Aussage "Es gibt nur indirekt betroffene Bürger" getroffen.
    Real ist ein Wohngebäude muss abgerissen werden und Bürger entlang der B6-neu und den erforderlichen Nebenanlagen müssen Teile Ihres Grundstücks für die Baumaßnahmen abgeben. Bei anderen Bürgern die direkt an den neuen Straßen wohnen verlieren die Grundstücke an Wert. Indirekt betroffene Bürger müssen zu künftig eine Lärmintensität hinnehmen die bisher nicht vorhanden war und sie müssen Umwege fahren um zur Nahversorgung, Schule oder Stadt kommen zu können.
    In einem Rechtsstaat wie dem unseren ist eine solche Bewuste falsche Aussagen nicht hinnehmbar.
    Betroffene Bürger haben sich trotz dieser falschen Aussage bisher vergeblich bemüht die B6-neu errichten zu lassen aber mit einer Minimierung der Belastungen die durch die B6-neu entstehen. Bisher jedoch ohne Erfolg.
    Betroffenen Bürger haben daher für den 12. Juni 2018 um 18:30 von der B6-neu betroffene Bürger und den Oberbürgermeister der Stadt zu einem Gespräch
    - B6-neu ab 2023, oder später, oder gar nicht
    in den Dorfklup Dresden Mobschatz Am Tummelsgrund 7b eingeladen
    Werden die geforderten Minimierungen nicht zugesagt, dann sollen die Bürger entscheiden wie gemeinsam weiter vorgegangen werden soll.
    Peter Bartels als Sprecher der Bürgerbewegungen von Cossebaude, Mobschatz und Cotta/Stetzsch

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