Häntzschel u. Seifert, 1931. Groß- und Kleinrippeln im Elbsandsteingebirge

Walter Häntzschel & Alfred Seifert, 1931. Groß- und Kleinrippeln im Elbsandsteingebirge - Ein Beitrag zur Paläogeographie des Oberkreidemeeres in Sachsen. Sitzungsberichte und Abhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft ISIS (Warnatz & Lehmann) Dresden 19 (1930): 100-110. Abb.: Häntzschel u. Seifert: Rippeln im Sandstein

Während in den letzten Jahren die geologische F'orschung im Elbsandsteingebirge zumeist stratigraphische Fragen zu klären versuchte, worüber eine Anzahl wichtiger Arbeiten vorliegt, fehlen sedimentpetrographische, Iilhogenetische und paläogeographische Untersuchungen bisher fast völlig. Und doch bieten gerade die so reizlos - einförmig erscheinenden Sandsteinmassen eine Fülle interessanter Erscheinungen, deren Bedeutung bis jetzt nur wenig beachtet und erkannt worden ist. Was bisher an paläogeographisch verwertbaren Beobachtungen aus den turonen Quadersandsteinen der Sächsischen Schweiz vorliegt, sind meist verstreute, in anderem Zusammenhangs stehende Notizen (mit einer Ausnahme: G. Schönfeld und Rud. Richter 1926). Eine kurze methodische Bemerkung sei hier eingefügt: auch für die besonderen Verhällnisse des  Elbsandsteingebirges ist es notwendig, paläogeographische Untersuchungen einerseits so vielseitig wie m öglich zu gestalten , um die Sicherheit  der gezogenen Schlußfolgerung zu erhöhen und anderseits die Forschungen regional systematisch zu betreiben, also möglichst auf das ganze Ablagerungsgebiet der sandigen Fazies im Turon auszudehnen.

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Auszug S. 100

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