Wanderer, 1910. Cenoman-Aufschluß im Sandsteinbruch westlich von Alt-Coschütz bei Dresden

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Wanderer, Bericht über die Heidenschanze
Karl Wanderer, 1910. Cenoman-Aufschluß im Sandsteinbruch westlich von Alt-Coschütz bei Dresden. Sitzungsberichte und Abhandlungen der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Isis, Dresden e.V (Zeitschriftenband 1908/12+Mitgliederverz. 1909/11): 19-22. Abb.: Wanderer, Bericht über die Heidenschanze

[...]
In dem in NNO.-SSW. Richtung angelegten Bruch ist heute nur die senkrecht angeschnittene Ostwand der Beobachtung zugänglich und zwar in einer Längsausdehnung von über 80 m. Nach einer geodätischen Aufnahme von Hans Ziegenbalg unter Leitung des Geh. Hofrates Prof. Pattenhausen ist die Bruchsohle unter der Wand am südlichen Eingang mit 213,5, am nördlichen Bruchende mit 207,2 bestimmt worden, der oberste Bruchrand mit 218,4 m.
Geologisch bietet der Aufschlufs ein ausgezeichnetes Bild auskeilender Wechsellagerung von Sandsteinen und Konglomeraten cenomanen Alters, deren Auflagerungsfläche entsprechend den Verhältnissen der nächsten Umgebung durch den Syenit des Plauenschen Grundes gebildet wird.
[...]

Auszug S. 19f.

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