Stand:
persistente URL: kreidefossilien.de/71

Fundorte

» Fundorte 25. September, 2016

Neubau der Ortsumgehung B172 südlich von Pirna

Die B172a am Feistenberg (Zufahrtsstraße von Pirna zur A17 bei Dohna)

Auf der 3,8km langen Strecke sollen zwei Brücken (über das Seidwitz- und Gottleubatal) und ein 300m langer Tunnel durch den Kohlberg gebaut werden. Der Scheiteltunnel wird in offener Bauweise errichtet. Das Projekt befindet sich in der Genehmigungsphase

weiterlesen
» Fundorte 19. August, 2015

cenomane Brandungsklippe am Hohen Stein

Grafik: Gerd Schmahl

Der Felsbuckel, Hoher Stein mit dem Aussichtsturm "Frohbergs Burg", ist ein Überbleibsel aus der Strandregion des ehemaligen Kreidemeeres. Die ehemalige Brandungsklippe ist im obersten Cenoman einzuordnen (Dölzschener Schichten/Plenus Zone), welches sich durch das Vorkommen bestimmter Foraminiferen und Ostracoden (Mikrofossilien) begründen lässt.

weiterlesen
» Fundorte 12. August, 2015

ehemaliger Sandsteinbruch an der Heidenschanze

offener ehemaliger Sandsteinbruch an der Heidenschanze, Foto. M. Göpfert

Der ehemalige Steinbruch in Dresden-Coschütz erhielt seinen Namen durch eine bronzezeitliche Wallanlage. Die Heidenschanze liegt oberhalb der Weißeritz im Plauenschen Grund und ist heute beliebtes Wanderziel. Nur wenige Meter unterhalb der Heidenschanze quert eine Autobahnbrücke den Plauenschen Grund, welche die beiden Tunnel Dresden-Dölzschen & -Coschütz verbindet.

weiterlesen
» Fundorte 11. August, 2015

Der "Plauische Grund" zwischen Dresden und Freital

Lithographie aus E. Sommer, 1835: Saxonia - Museum für sächsische Vaterlandskunde (Google Books)

Der Plauensche Grund ist ein Durchbruchstal im Süden der Stadt Dresden. Vom Stadtzentrum kommend, bildet der heutige Dresdner Ortsteil Plauen das "Tor" zu diesem beliebten Naerholungsziel. Der Plauensche Grund erstreckt sich, bei Plauen eng begrenzt, bis nach Thrandt, wo das Tal sich bereits deutlich ausgeweitet hat. Vom Bergbau und Steinbruchbetrieb geprägt, sind Einblicke in Geologie und die Geschichte des Tales noch heute möglich.

weiterlesen
» Fundorte 25. Juli, 2015

ehemaliger Eisenbahntunnel bei Oberau, Meißen

Bahntrasse am ehemaligen Oberauer Eisenbahntunnel. Blick Richtung S/SE. Das Tunneldenkmal (mitte links) markiert das ehemalige südöstliche Tunnelportal - im Rücken des Betrachters das nordwestliche Ende.

Als einer der ersten Eisenbahntunnel Deutschlands befand sich der 1839 fertiggestellte Oberauer Tunnel im nordwestlichen Teil der Elbtalkreide. Heute erinnert an das 1933 abgetragene Bauwerk eine Gedenksäule, sowie eine alte überwachsene Halde oberhalb der Bahntrasse. Bereits H.B. Geinitz beschrieb in seinen frühen Werken die geologischen Verhältnisse der Gegend um Oberau.

weiterlesen
» Fundorte 25. Juli, 2015

cenomane Brandungsklippe Gamighübel, Leubnitz

Der Gamighübel - heute nur eine unscheinbare Erhebung auf einem Feld zwischen Leubnitz, Torna und Goppeln

Zwischen Kauscha und Leubnitz, inmitten eines Feldes, erhebt sich der sogenannte Gamighübel. Der Gamig, einst heidnische Opferstätte, besteht aus einem Granodiorit des Lausitzer Typus. Obwohl die Kuppe nur wenig aus ihrer Umgebung aufragt, so stellt sie dennoch eine beträchtliche Erhebung des cenomanen Meeresbodens dar, da sie selbst noch die Schichten des turonen Labiatus-Pläners durchragt.

weiterlesen
» Fundorte 18. Juli, 2015

Klippe in Meißen-Zscheila

Meißen-Zscheila: ehemaliger Steinbruch im Joachimstal (April 2008) mit Konglomeraten, Foto: Göpfert

Mitten im Stadtgebiet von Meißen gelegen, ist die untercenomane Brandungstasche in Zscheila, eines der nördlichsten (zugänglichen) Vorkommen innerhalb der verbliebenen sächsischen Elbtalkreide.

weiterlesen
» Fundorte 13. Juli, 2015

Machbarkeitsuntersuchungen zur Linienführung der Eisenbahnstrecke Dresden–Prag

Eisenbahnstrecke Dresden-Prag: Längsschnitt und Route einer Streckenvariante mit der Geologischen Übersichtskarte GÜK400 (LfULG Sachsen)

Seit mehreren Jahren arbeiten die Verkehrsministerien des Freistaates Sachsen und der Tschechischen Republik daran, eine optimale Streckenführung einer Eisenbahnstrecke zwischen Dresden und Prag zu finden. Die Kapazitätsgrenze der bestehenden Strecke im Elbtal (Dresden-Děčín-Prag) soll mittelfristig erreicht sein, wobei diese nicht weiter ausbaufähig ist - ein Neubau außerhalb der bestehenden Strecke also unumgänglich sein soll.

weiterlesen
» Fundorte 12. Juli, 2015

Brücke über das Seidewitztal, Meusegast bei Dohna

Seidewitztalbrücke im Frühjahr 2005

Das wohl markanteste Merkmal dieser Fundstelle, war ihr sehr interessantes Profil (Flachwasserfazies); cadomische Grauwacken, gefolgt von obercenomanen/unterturonen Konglomeraten und darüber Pläner mit teils sehr ästhetischen Schwämmen. Seit Freigabe der A17 ab dem Abschnitt Pirna ist dieser Fundort nicht mehr zugänglich - die Halde abgetragen, die Böschung mit dem Profil überwachsen.

weiterlesen
» Fundorte 3. Mai, 2014

Halde am Tunnel Dresden-Coschütz

Resthalde am 28. Oktober 2007

Mit dem Bau der beiden längsten Tunnel der A17 in Dresden-Dölzschen und -Coschütz ist zwischen 2000 und 2004 eine große Menge Material aus dem oberen Cenoman bis Unterturon auf die Halden unterhalb der Brauerei verkippt worden. Mit den bis 2008 andauernden Nacharbeiten konnten eine reiche Fauna verschiedener Faziesbereiche gesammelt werden. Der Fundpunkt ist erloschen, das Haldengelände ist rekultiviert.

weiterlesen
» Fundorte 3. Mai, 2014

ehemaliger Sandsteinbruch Goldene Höhe in Bannewitz

Goldene Höhe im September 2006 - nördlicher Ausgang

Der aufgelassene, stark verwachsene Steinbruch liegt am Ortsrand von Bannewitz und erstreckt sich in Nord-Süd Richtung einige hundert Meter lang. Uhlig (1941) stellte das Profil in die plenus-Zone (cenoman-turone Übergangszone). An der östlichen Seite des Bruches ist ein Teil des Profils noch gut erkennbar und ragt teilweise noch 5 bis 6 Meter empor. Der teils sandige Pläner überlagert den Untergrund aus dem Rotliegenden, der jedoch nicht aufgeschlossen ist.

weiterlesen
» Fundorte 3. Mai, 2014

Brücke über den Gebergrund, Dresden-Kauscha

Aufschluss am Gebergrund - Trassenquerung

Der Aufschluss zwischen Gebergrundbrücke und Lockwitztalbrücke war in den Jahren 2002 - 2004 eine ergiebige Fundstelle unterturoner Fossilien. Es konnte ein sehr guter Einblick in die Fauna gewonnen werden. Heute durchschneidet die Trasse der fertiggestellten Autobahn A17 Dresden-Prag die (nicht sichtbaren) Schichten des Turons im südlichen Ortsteil Dresden-Kauscha.

weiterlesen
» Fundorte 2. Mai, 2014

Dresden-Gompitz/Kesselsdorfer Str.

Ausbau der B173 in Dresden-Gompitz; Abfahrt Dresden-Gompitz

Am 4. April 2007 startete offiziell der Ausbau der Bundesstraße B173 in Dreden-Gorbitz/DD-Gompitz. Auf fast 5 Kilometern Länge, zwischen Coventrystraße und der A17-Anschlussstelle Dresden-Gorbitz, wurde die Trasse bis 2008 vierspurig ausgebaut. Der Fundpunkt ("Pennricher Standstein", oberes Obercenoman) ist erloschen.

weiterlesen
» Fundorte 17. April, 2014

ehemaliger Steinbruch am Kahlebusch, Dohna

Rhylolithgerölle in einer der unteren Brandungstasche am Kahlebusch, 2005

Die Umgebung von Dohna bietet, wie "[...] kaum ein zweites Vorkommen cenomaner Ablagerungen eine solche Mannigfaltigkeit petrographischer Ausbildung [...] " (Häntzschel, 1933). Während viele Aufschlüsse nur von relativ kurzer Beständigkeit waren, erhebt sich der Rhyolithhärtling bis heute über der Stadt Dohna. Bis 2005 sehr stark verwachsen und verwildert, ist das ausgewiesene Naturdenkmal heute wieder leicht für Jedermann zugänglich.

weiterlesen
» Fundorte 15. April, 2014

Elbtalkreide 2011/2012 - Recherchen über mögliche Fundorte in Dresden und Umgebung

Symbolfoto: <a href='https://www.flickr.com/photos/wm_archiv/2697193146/' target='_blank'>Rom 302 Via Appia Antica von Allie_Caulfield|flickr.com</a>; Lizenz: <a href='https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/' target='_blank'>CC-BY 2.0</a>

Wie im ersten Beitrag dieser Art vom Mai 2009, in dem potentielle Fundstellen in der sächsischen Kreide vorgestellt wurden, habe ich die nächsten Projekte recherchiert und die mögliche Trassenführung auf der geologischen Übersichtskarte von Sachsen visualisiert. Einige der Großprojekte wurden bereits detailierter vorgestellt. Quellen der Zusammenstellung sind der Regionalplan 2009, Berichte aus der Tagespresse, sowie amtliche Bekanntmachungen.

weiterlesen
» Fundorte 24. Februar, 2014

Dresden-Cotta: Ausbau der Weißeritz, Emerich-Ambros-Ufer

Resthalde Ende Februar 2014

Seit einigen Jahren wird das Ufer und das Flussbett der Weißeritz am Emerich-Ambros-Ufer in Dresden-Cotta ausgebaut. Dabei wurde entlang des Uferbereiches einiges an Material bewegt. Der Aushub wird an der Tonbergstr Ecke gelagert (Stand 02/2014).

weiterlesen
» Fundorte 16. Oktober, 2013

Neubau der S177 bei Bonnewitz-Wünschendorf (nördlich von Pirna-Jessen)

Die Baustelle an der zukünftigen Brücke über den Bonnewitzer Grund im Herbst 2012

Ab Sommer 2012 wird die Staatsstraße S177 zwischen der Abfahrt Graupa und Wünschendorf dreispurig ausgebaut, am Wünschendorfer Berg vierspurig. Ein Brückenbauwerk ist ebenfalls geplant. Laut geologischer Karte werden Sandsteine (Turon-Coniac) angeschnitten. Mit etwas Glück auch die Mergel von Zatzschke (Coniac).

weiterlesen
» Fundorte 17. Februar, 2013

Impressionen an der Lausitzer Störung bei Gohlis (Niederau), bei Meißen

Blick Richtung Norden - an der Lausitzer Störung in Gohlis, Juni 2010

Beobachtungen an der Lausitzer Störung bei Gohlis (Oberau) im Sommer 2010. Der obercenomane/unterturone (?) Plänerkalk wird vom Granodiorit des Lausitzer Blockes (~565 ma) überlagert. Eine (erste) Beschreibung dieser Störung wurde von Weiß, 1827 nach Beobachtungen in Weinböhla (Kalkbrüche) und Hohnstein (Sächsische Schweiz) veröffentlicht. Durch den Bau der OPAL konnte im Sommer 2010 erneut ein Einblick in diese bedeutende Störungszone gewonnen werden.

weiterlesen
» Fundorte 17. Februar, 2013

Impressionen der OPAL-Baustelle bei Oberau, Mai 2010

Die OPAL-Baustelle bei Oberau im Mai 2010

Im Mai besuchte ich die OPAL-Baustelle bei Oberau. In unmittelbarer Nähe zum historischen Aufschluss am ehemaligen Oberauer Eisenbahntunnel führt die Gastrasse aus dem Elbtalkessel heraus und verläuft in Richtung Norden. Bisher sind dort fossilarme Plänerkalke des oberen (unteren?) Turons aufgeschlossen. Abbildung: Eine Trockenmauer muss der Pipeline vorerst weichen.

weiterlesen